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Grundsätze der Konsolidierung

Gemäß IAS 27 sind das Vermögen und die Schulden, die Aufwendungen und die Erträge von den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erst ab dem Erwerbszeitpunkt, das heißt ab dem Zeitpunkt des tatsächlichen Übergangs der Beherrschung (control) an diesen Gesellschaften, in den Konzernabschluss einzubeziehen (IAS 27.30).

Unter den Grundsätzen einheitlicher Leitung durchgeführte Einbringungsvorgänge werden gemäß IFRS 3.36 zu beizulegenden Zeitwerten in dem Konzernabschluss dargestellt.

Die Kapitalkonsolidierung für von Dritten entgeltlich erworbene Anteile wird entsprechend IAS 27.22 durchgeführt. Dabei werden die Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses ermittelt und dann auf die erworbenen Vermögenswerte sowie die übernommenen Schulden und Eventualschulden zum Erwerbszeitpunkt verteilt (IFRS 3.16). Die aus der Verrechnung entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Bis 2004 erfolgte eine zeitanteilige Abschreibung über ihre geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren. Aufgrund der verpflichtenden Anwendung des IFRS 3 ab dem Geschäftsjahr 2005 erfolgte keine weitere Abschreibung. Stattdessen wird einmal jährlich der Impairment Test nach IAS 36 durchgeführt. Eine Wertaufholung bereits vorgenommener Abschreibungen ist nicht vorgesehen (IFRS 3.79).

Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden gemäß IAS 39 zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Anteile an Fondsgesellschaften werden gemäß IAS 39 ebenfalls zu Anschaffungskosten bilanziert.

Konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gemäß IAS 27.24 und IAS 27.25 eliminiert.